Front- und Seitenzahnkeramik – Harmonie in Ästhetik und Funktion

Front- und Seitenzahnkeramik – Harmonie in Ästhetik und Funktion

Keramik und Ästhetik, zwei Begriffe die immer noch nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben, aber oft als kostenintensiv und zeitaufwendig empfunden werden. So hat auch in der einstigen Königsdisziplin die digitale Technik längst Einzug gehalten. Monolithisch hergestellte Restaurationen drängen auf den Markt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. In wie weit die durch Maltechnik aufgetragene Farbe inklusive Tiefenwirkung bestand hat, wird sich im Laufe der Jahre zeigen. Doch auch für diese Technik bedarf es viel an Erfahrung und damit an Zeit, bis ästhetische und wirtschaftliche Ansprüche den Investitionen gerecht werden.

Damit geschichtete Restaurationen dem zur Verfügung stehenden zeitlichen Kostenrahmen entsprechen, müssen diese durch ein alltagstaugliches Schichtkonzept auf effiziente Weise umsetzbar sein  – ohne die so ausschlaggebenden ästhetischen Aspekte zu vernachlässigen.

Unabhängig ob im Front- oder Seitenzahnbereich verblendet wird, Voraussetzung ist zunächst das richtige Analysieren der Situation.

Die sogenannte „Spurensuche am Restgebiss“ gibt Aufschluss über funktionsbedingte Auffälligkeiten. Diese haben Auswirkungen auf die Gestaltung von palatinalen- und okklusalen Flächen und helfen funktionsbedingte Abplatzungen zu vermeiden, die häufig mit Chipping verwechselt werden.

Schon aus diesen Parametern ergibt sich ein Hinweis zur Formgebung, die ein späteres Einschleifen im Artikulator oder im Mund des Patienten reduziert und zeitgleich bei der individuellen Schichtung berücksichtigt werden kann.

Durch ein einzigartiges kontrollierbares Schichtkonzept entsteht eine klare Form- und Farbgebung, auch bei geringen Platzverhältnissen.

Mit wenigen Massen Helligkeit, Chroma und Opaleszenz steuern, ermöglicht „reproduzierbare“ Ergebnisse unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Kursschwerpunkte

  • Mit der Analyse auf Spurensuche
  • Okklusionskonzept nach Jochen Peters
  • Die drei FFF`s – Farbauswahl, Farbaufbau, Farbsicherheit
  • Erläuterung der Zusammenhänge zwischen Formgebung, Okklusion, Funktion / Dysfunktion
  • Klare Form- und Farbgebung für den Front- und Seitenzahnbereich
  • Funktionelle Gestaltung palatinaler Zahnanteile / Anlegen von Leisten und Kontaktpunkten
  • Gezielter Einsatz von Effektmassen / Steuerung von Helligkeit, Chroma und Opaleszenz
  • Kontrollierbare Schichtung, auch bei geringen Platzverhältnissen und Vermeidung von Rissbildungen
  • Okklusalfächen, die nicht reißen und wenig ausgearbeitet werden müssen
  • Textur und Oberflächenglanz

Selbstverständlich können auch eigene Keramikmassen zum Kurs mitgebracht werden.

Kursorte und Termine 2020

  • 24. – 25. April 2020  |  Leiwen a. d. Mosel
  • 15. – 16. Juni 2020  |  Heiligenhaus / Nähe Düsseldorf
  • 28. – 29. Oktober 2020  |  Heiligenhaus / Nähe Düsseldorf

Kursorte und Termine 2021

  • 07. – 08. Mai 2021  |  Kleinmeinsdorf / Kreis Plön
  • 16. – 17. Juni 2021  |  Heiligenhaus / Nähe Düsseldorf
  • 27. – 28. September 2021  |  Heiligenhaus / Nähe Düsseldorf
  • 08. – 09. Oktober 2021  |  Leiwen a.d. Mosel
  • 03. – 04. Dezember 2021  |  Kleinmeinsdorf / Kreis Plön

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